Tauchplätze Bonaire

Informiert Euch jetzt über alle Tauchspots auf Bonaire und Klein Bonaire. Alle Tauchplätze auf Bonaire und Klein Bonaire sind mit einem gelben Stein gekennzeichnet. Zu jedem der offiziellen Landtauchplätze der Karibikinsel Bonaire haben wir für euch jeden Tauchplatz beschrieben. Alle Tauchplätze, die bequem von Land aus zu betauchen sind, sind auf Bonaire mit einem gelben Stein und dem Namen des Tauchplatzes gekennzeichnet. Tauchen auf Bonaire bedeutet absolute taucherische Freiheit. Ihr fahrt mit eurem Pick up die Küstenlinie entlang, gute Musik im Radio ist Pflicht, habt euer komplettes Tauchequipment auf der Ladefläche. Habt ihr das Gefühl, ein Tauchplatz spricht Euch an, weil vielleicht gerade ein Pelikan ins Wasser stößt, Delfingruppen vorbeiziehen oder ihr Euch von uns Beraten lassen habt und genau diesen Tauchplatz erkunden wollt, dann haltet einfach an und nichts wie ab ins Wasser! Jeder Tauchplatz der kleinen ABC-Insel Bonaire ist einzigartig und eine Erfahrung wert. Brillante Sichtweisen, sowie super angenehme Wassertemperaturen lassen das Herz eines jeden Tauchers in der Karibik höher schlagen. In unseren Tauchpaketen ist bereits alles für einen perfekten Tauchurlaub auf Bonaire enthalten.

Gerne individualisieren wir unsere Angebote für euch ganz nach Euren wünschen. Ganz egal, ob ihr lieber vom Boot oder von Land aus ins Meer steigt und lostauchen wollt.

Boka Bartol

Im Nationalpark von Bonaire (Norden): Hier können erfahrene Taucher die Nord oder Süd Route wählen. Meist herrschen hier viele starke Wellen, die den Einstieg wirklich nicht erleichtern, es ist immer mit starker Strömung zu rechnen. Also ist dieser Tauchspot wirklich nur für Taucher die den Umgang mit Wellen und Strömung nicht scheuen und Erfahrung damit haben. Man kann hier großen Schildkröten, Ammenhaien und sonstigen Großfischen begegnen. Falls man doch lieber einfachere Plätze vorzieht, sind Playa Funchi und Boca Slagbaai zu empfehlen.

Playa Benge

Im Nationalpark von Bonaire (Norden): Dieser Tauchspot sollte nur von sehr erfahrenen Tauchern in Angriff genommen werden. Nach Regenfällen wird die Zufahrt, welche durch eine Lagune führt, gesperrt. Der Einstieg durch die hohen Wellen ist oft schwierig und es ist jederzeit mit starker Strömung zu rechnen. Der schwierige Einstieg lohnt sich auf jeden fall für euren Tauchausflug. Oft triffst du hier auf Ammenhaie, große Barrakudas und Zackenbarsche.

Playa Funchi

Im Nationalpark von Bonaire (Norden): Der Tauchspot ist fast immer zu betauchen. Die Richtung wird meist von der Strömung bestimmt. Auf jeden fall immer zuerst dagegen, da man hier auch wieder aus dem Wasser muss. Der Riffabfall ist ca. 120 m von der Küste entfernt. Der schönste Bereich liegt oberhalb von 30 m, wo ihr oft Schwarze Korallen seht. An Land siehst du hier zutrauliche Leguane, die zusammen mit Eidechsen um Futter betteln.

Bisé Morto

Diesen Tauchspot könnt ihr nur mit einem Bootstauchgang betauchen. Bisé Morto ist ein wunderschöner Tauchplatz auf Bonaire mit einer großen Vielfalt an Korallenarten. Die meisten Bereiche sind mit Hirschhorn-, Gehirn- und Fingerkorallen bedeckt. Der Name bedeutet totes Reh, welcher von den großen Feldern der Hirschhornkorallen kommt. Mit ein wenig Glück könnt ihr hier Walhaie und Buckelwale beobachten.

Wayaka

Dieser abgelegene Tauchspot liegt im Washington Slagbaai National Park. Dort gelangt ihr nur mit einem Auto mit Allradantrieb hin. Dieser Spot ist bei starkem Regenfall komplett geschlossen. Hier könnt ihr eine Vielzahl der Meeresbewohner beobachten, die die karibische Insel Bonaire zu bieten hat. Unter anderem gehören dazu Sergeant Majors, französische Kaiserfische und Papageienfische.

Boca Slagbaai

Im Nationalpark von Bonaire (Norden): Hier steht die Nord oder Süd Route zur Verfügung. Der Riffabfall befindet sich ziemlich weit von der Küste entfernt, so das sich das rausschnorcheln lohnt. Bitte rechnet mit einer Dauer von ca. 75 Minuten für diesen Tauchgang und denkt daran, dass ihr um 5:00 Uhr den Park verlassen müsst. Auf der Südroute trefft ihr im flachen Wasser auf zwei echte Kanonen, wo hingegen die Kanonen auf der Nordroute aus dem Film „Shark Treasure“ stammen. Dessen Unterwasseraufnahmen wurden dort gemacht. Beide Routen sind eigentlich fast immer zu betauchen, was nicht für alle Tauchplätze im Slagbaai-Park gilt.

Nukove

Hat einen kleinen idyllischen Strand, der nach dem Tauchen zum Sonnenbaden einlädt. Der einzige Ein- und Ausstieg ist gleich neben dem kleinen Betonpier. Somit ist es wichtig auch wieder zurückzufinden. Im Flachwasser sind hier große Elchhornkorallen, die oft bis zur Oberfläche reichen. Der Riffabfall liegt ca. 95 m vor der Küste von Bonaire und ist mit großen Korallen, mächtigen Gorgonien und Schwämmen bedeckt. Den schönsten Bewuchs findet man bis 30 m Tiefe. Im flachen Wasser trefft ihr oft auf große Papageienfische, die an den Korallen knabbern.

Carel’s Vision

Obwohl das Riff 1999 durch den Hurrikane „Lenny“, welcher über die ABC-Inseln wütete, stark beschädigt wurde, gibt es hier viel zu sehen. Die Korallen haben sich mittlerweile davon erholt. Überwiegend werdet ihr hier schwarze Korallen, aber auch Platten-, Stern-, und Kopfsteinkorallen sehen. Die maximale Tiefe beträgt 30 m. Neben den Korallen, findet ihr hier auch Papageienfische, Schwämme, Stachelrochen und Drückerfische.

Karpata

Der Einstieg ist nicht immer einfach und bedingt durch den Wellengang. Nach bereits 50 m beginnt der Riffabfall in 10 m Tiefe. Bis zu einer Tiefe von 30 Meter stößt ihr auf verschiedene wunderschön bewachsene, alte Stockanker. Einige Schluchten und Furchen führen in die Tiefe. Ein wenig südlich trefft ihr bei 30 m auf eine kleine Höhle, in der ab und zu ein Stachelrochen umherschwimmt. Das Riff führt hier bis in Tiefen von 50 m, so bitte unbedingt den Luftvorrat und die Nullzeit unter Kontrolle behalten. Im Flachwasserbereich stoßt ihr auf Markierungen, die für Marine-Biologische-Untersuche und Tests gebraucht werden, bitte fasse sie nicht an. Früher war Karpata ein Plantagen-Landhaus. Die empfohlene Tauchtiefe beträgt 30 Meter. Das bedeutet Begegnungen unter anderem mit Drückerfschen, Jacks und manchmal einem großen Gelbflossenbarsch. Der schönste Teil der Korallen liegt zwischen 9 und 21 Meter.

La Dania’s Leap

Dieser Tauchspot auf Bonaire bietet euch einen ausgezeichnet tiefen Wandtauchgang. Das Riff fällt steil von 10 m auf 30 m ab und verwandelt sich dann in eine senkrecht abfallende Wand. Das Zweite Riff erstreckt sich in einer Tiefe von 40 bis 60 Metern. Betretet das Wasser von dem Boot aus oder mit einem Sprung von Land aus.. Das Wasser könnt ihr hier nur verlassen, wenn ihr mit der Strömung nach Karpata taucht. Hier könnt ihr viele verschiedene Meereskreaturen, als auch Weich- und Hartkorallen erblicken.

Rappel

Die wunderschönen Korallen bei diesem Tauchspot wirken schon fast so, als wenn sie von einem Gärtner gepflegt werden. Rappel ist bekannt auf ganz Bonaire, für seine steile Riffwand, die in große Tiefen abfällt und mit den schönsten Korallen bedeckt ist. Das Riff fällt bis zu einer Tiefe von 50 Metern ab. Dieser Tauchspot fällt eher in das Beuteschema der erfahrenen Taucher unter euch. Trefft hier auf Zackenbarsche, Hummer, Makrelen oder Nacktschnecken.

Bloodlet

Dies ist ein sehr beliebter Tauchplatz mit einer Vielzahl von Korallen in wunderschönen Formationen. Das Riff liegt neben einem breiten Sandplateau und ist mit einer dichten Vegetation bewachsen. Die Korallentypen die hier am meisten vertreten sind, sind Plattenkorallen. Bei eurem Tauchgang besteht die hohe Wahrscheinlichkeit, dass ihr von Schildkröten oder Barrakudas begleitet werdet. Das Riff hat eine maximale Tiefe von 40 m.

Ol’Blue

Das Riff fällt bereits in 30 m Entfernung in einer Tiefe von 9 m steil bis etwa 45 m ab. Ihr könnt am Riffhang in einer Tiefe von bis zu 25 m entlang tauchen, bis ihr etwas außerhalb der Bucht seid. Danach steigt ihr in flacheres Wasser auf, da liegen in 6 m Tiefe mehrere große Korallenblöcke. Irgendwann sind sie wahrscheinlich einmal von der Küste abgebrochen, inzwischen sind sie wunderschön mit verschiedenen Schwämmen, Gorgonien und Korallen bewachsen. Mit etwas Glück trefft ihr hier auf kleine Fischschwärme, die oft von Barrakudas gejagt werden. Eine sehr fischreiche Umgebung, benannt nach der sehr dunkelblauen Farbe des karibischen Meeres. Eine große Terrasse ist mit Korallenfächern, Elchgeweihkorallen, Federn, Stäbchen, Sternkorallen und Schwämmen bewachsen. Zwischen den Steinen verstecken sich unter anderem Großaugen- und Tigerzackenbarsche, Barrakudas und Skorpionfischen. Die durchschnittliche Tiefe beträgt 20 Meter, die maximale Tiefe 45 Meter.

Country Garden

Country Garden, auch „Mushroom City“ genannt, ist ein Bootstauchgang mit mäßiger Strömung. Die mittlerweile wunderschön bewachsenen, riesigen Kalksäulen zwischen 7 und 13 Metern Tiefe machen diesen Tauchspot zu etwas besonderem auf Bonaire. Diese Säulen fielen von der Kalksteinmauer ab, welche sich neben dem Country Garden befindet. Sie bieten vielen bunten Fischen einen neuen Lebensraum und sind mit Korallen, Schwämmen und Algen bewachsen.

Bon Bini Na Kas

Der Name Bon Bini Na Kas bedeutet so viel wie: „Willkommen zu Hause:“. Damit soll symbolisiert werden, wie wunderschön das Riff ist, als auch das es für jeden Taucher zugänglich ist. Die Schwierigkeitsstufe ist hier sehr gering, bietet jedoch enorm viel auf Bonaire für euch Tauch begeisterte. Das Riff ist gespickt mit Korallen, Kugelfischen, Muränen und vielen anderen Meeresbewohnern. Der Tauchplatz ist leicht zu erkennen, da er direkt am Radiosender Trans World Radio gelegen ist. Die hohen Funkmasten lassen leicht darauf schließen, wo er genau ist. Bon Bini Na Kas ist nicht von Bonaires Küste aus zugänglich. Hierfür organisieren wir für euch gerne einen Bootstauchgang.

1000 Steps

Am besten taucht ihr hier morgens früh oder am späten Nachmittag bei eurem Urlaub auf der kleinsten der ABC-Inseln. In der Mittagshitze werden bei glühender Sonne aus den über 60 Stufen schnell mal tausend. Im oberen, relativ sandigem Küstenbereich trefft ihr ab und zu auf Stachelrochen. Der Riffabhang ist sehr schön mit Gorgonien, unterschiedlichen Schwämmen und Korallen bewachsen. Oft trefft ihr hier auch auf Feilen und Drückerfische.

Weber’s Joy / Witches Hut

Richtung Norden in einer Tiefe von ca. 37 m findet ihr noch einen großen bewachsenen Pfeiler. Er ist ein Überbleibsel der Zeit, als man für Bopec einen Pier auf Bonaire bauen wollte, allerdings hat man dann festgestellt, dass es hier viel zu tief war. Der Riffabhang ist ziemlich steil und nahe an der Küste.

Jeff Davis Memorial

Die Riffkante beginnt in 10 m Tiefe und endet in ca. 37 m Tiefe. Der flache Bereich ist mit sehr vielen Schwämmen und Weichkorallen bewachsen. Unter den Elchhornkorallen sind oft junge Trompetenfische zu beobachten. Der Tauchplatz ist benannt nach Jefferson C. Davis, welcher an diesem Tauchspot auf Bonaire verstarb.

Kalli’s Reef

Hier könnt ihr euch für einen Boots- und auch Landtauchgang entscheiden. Solltet ihr euch für letzteres entscheiden, seid euch dessen bewusst, dass der Ein-, als auch Ausstieg von der Küste aus nicht gerade einfach ist. Kalis Reef wimmelt nur so von Hart- und Weichkorallen. Zu den häufigen Bewohnern des Riffs zählen Drückerfische, Kugelfische und gefleckte Muränen.

Oil Slick Leap

Einer der wenigen Tauchplätze auf Bonaire zum ins Wasser springen, eine kleine Eisenleiter wird dir beim Ausstieg behilflich sein. Der Riffabfall befindet sich sehr nahe an der Küste in 10 m Tiefe. Mit etwas Glück kannst du hier ein Seepferdchen entdecken, allerdings sind sie meist gut versteckt in den Weichkorallen und Schwämmen. Oft siehst du hier auch Schnapperschwärme, Barrakudas und Engelsfische.

Barkadera

Das wunderschöne Riff Barkadera liegt direkt vor den Santa Barbara Crowns. Dicht besiedelt mit wunderschönen Korallengärten, mehreren Reinigungsstationen für die Fische und große Plattenkorallen. Hier könnt ihr auf einer Tiefe von 9 bis 40 Meter beobachten, wie große Fische in einer Schlange warten, um von Parasiten befreit werden.

Andrea II

Der flache Bereich führt langsam in eine Tiefe von ca. 39 m. Im tiefen Bereich gibt es viele Blattkorallen, ab einer Tiefe von 20 m stößt du auf mehr Schwämme und Weichkorallen, oft triffst du hier auf Schildkröten, im flachen Bereich sind große Mitternachts- und Blaue Papageienfische zu sehen. Der Ein- und Ausstieg ist nicht ganz so einfach, schau auf den kleinen Kanal der ins Wasser führt.

Andrea I

Achte auf den schmalen Kanal der ins Wasser führt. Der Einstieg ist nicht ganz einfach, aber er lohnt sich. Der Riffabhang beginnt in ca. 9 m und führt in eine Tiefe von 37 Meter. Blatt- und Weichkorallen sowie auch Schwämme sind am ganzen Riffabhang zu finden. Oft triffst du hier auf Schildkröten, die sich von Schwämmen ernähren, manchmal hörst du auch wie die großen Papageienfische an den Hartkorallen knabbern.

Petrie’s Pillar

Der Tauchspot Petrie´s Pillar ist ein Bootstauchgang, bei dem ihr sehr häufig vorkommende Pfeilerkorallen bestaunen könnt. Der Name von Petrie´s Billard kommt von dem bekanntesten Tauchpionier Bonaires, Captain Don. Der Name ist ein Hochzeitsgeschenk für einen Freund gewesen und bezieht sich auf die vielen Pfeilerkorallen, die hier vorkommen. Hier könnt ihr das Riff auf bis zu 35 Meter Tiefe betauchen. 

Small Wall

Den Spot erreicht ihr mit einem Boot vor dem Black Durgon Inn. Hier braucht ihr eine Erlaubnis, das Privateigentum zu überqueren, um zu diesem Tauchspot zu gelangen. Ihr findet hier eine kleine und schöne vertikale Riffwand vor, welche diesen Platz ausmacht. Die Mauer liegt nur 30 Meter vom Ufer entfernt und befindet sich in einer Tiefe von 12 bis 22 Meter. Zu den ständigen Bewohnern des Riffes zählen Ammenhaie, Zackenbarsche und Garnelen.

Cliff

Wer hier am Cliff taucht, wird eine senkrechte Wand entdecken, die von 9 bis 22 Metern steil abfällt. Der Tauchspot Cliff ist einer der besten Tauchplätze für Makrofotografie auf Bonaire. Den Namen verdankt der Spot der Mauer, welche hier und da mit Peitschenkorallen bewachsen ist. Hier könnt ihr zahlreiche Schwämme, Herzogfische als auch französische Kaiserfische und große Tampons zu sehen. 

La Machaca

La Machaca ist ein Schiffswrack, welches sich im Hausriff vom Captain Don’s Habitat befindet. Es liegt 30 Meter vom Ufer von Bonaire entfernt in weniger als 14 Metern Tiefe. Mit der Hilfe eines Seils könnt ihr am Wrack vorbei zur Riffwand gelandet. Das Seil führt allerdings noch weiter nach Unten ins Wasser und leitet euch zu einem weiteren Wrack weiter. Der kleine venezolanische Schlepper Hesper liegt auf dem sandigen Grund und ist fast vollständig umgekommen. Die maximale Tiefe liegt hier bei 45 Metern. Hier trefft ihr oft auf gewöhnliche Tintenfische, Zackenbarsche, Tarpone oder Sandaale. Nicht vergessen! Solltet ihr einen Tauchausflug zum La Macheca planen, teilt es uns mit damit wir für euch die Zahlung der Gebühr für die Nutzung der Einrichtung vom Captain Don’s Habitat organisieren können.

Reef Scientifico

Dieses Riff liegt südlich vom Tauchplatz La Machaca in der Nähe von Captain Don’s Habitat. Der Name entstand damals, nachdem hier ein Gittersystem verwendet wurde, um einst das Algenwachstum am Riff zu untersuchen. Zu den häufigsten Besuchern des Riffs zählen grüne Muränen und Papageienfsche. Nicht vergessen! Solltet ihr einen Tauchausflug bei eurem Karibik Urlaub zum Reef Scientifico planen, teilt es uns mit, damit wir für euch die Zahlung der Gebühr für die Nutzung der Einrichtung vom Captain Don’s Habitat organisieren können.

Buddy’s Reef

Das Buddy’s Reef befindet sich direkt vor dem Buddy Dive Resort. Dieses Resort verfügt über alles, was ihr euch als Taucher wünschen könnt. Ein Geschäft, eine Tauchschule, eine Tauchstation und ein Restaurant. Das Buddy’s Reef kann sowohl mit einem Bootstauchgang getaucht werden, als auch über einen Landtauchgang. Hier könnt ihr über das flache und karge Plateau tauchen und die kleinen Steinkorallenformationen, als auch die reichhaltige Fischartenvielfalt, die Bonaire bietet, bestaunen. Darunter zählen Barrakudas, Kreolenfische, Bannerfische, Riffhaie und Zackenbarsche. Der Abfall von diesem Tauchspot liegt bei 8 Metern, wo die Vegetation zunehmend beginnt. Desto tiefer ihr gelangt, desto mehr Korallen und Fische bekommt ihr zu Gesicht.

Bari Reef

Am Bari Reef, welches in der Nähe von Kralendijk, die Hauptstadt von Bonaire, liegt, findet ihr eine enorme Artenvielfalt vor. Mit über 300 verschiedenen Fischarten, die dort im Riff vermessen und gesichtet wurden, ist dieser Tauchspot die Nr.1 Der gesamten Karibik. Das Riff befindet sich in einer Tiefe von 9 bis 30 Metern. Steigt ihr vom kleinen Steg im Norden des Geländes ins Wasser, könnt ihr die darunter verweilenden verschiedenen Fischschwärme beobachten, während sich andere zum Schutz dem Sand zuwenden. Zu den häufigen Arten, die hier vertreten sind, gehören Kraken, Barrakudas und Tarpons. Haltet Ausschau nach dem gelbköpfigen Kieferfisch, der seine Eier im Mund trägt.

Front Porch

Dieser Tauchspot auf Bonaire ist nicht wie üblich für seine Korallenformationen bekannt, sondern für den Schrott der hier herumliegt. Der Grund ist gespickt mit Stahlrohren, Wracks und alten Maschinen. Komischerweise zieht genau dieser Schrott eine Vielzahl von Meeresbewohnern an. Darunter zählen Skorpionfische, Seifenfische, Muränen und viele weitere. Ca. 28 Meter entfernt vor dem Strand liegt ein 10 Meter langes Schlepperwrack. Das Wrack liegt kopfüber mit dem Bug in Richtung Norden.

Something Special

Dies ist ein Tauchplatz, der sehr einfach zu betreten ist. Außerdem findet ihr hier eine besonders hohe Artenvielfalt, was von Tauchern und Schnorcheln sehr geschätzt wird. Das Riff besteht aus eine Mischung von Hart- und Weichkorallen, Sandböden und Gebieten mit alten Trümmern. Die wunderschön bewachsenen Trümmerfelder ziehen Fische in allen Formen und Größen an. Something Special bietet sich ideal für Weitwinkelfotografie und Nachttauchgänge bei eurem Karibik-Urlaub an.

Town Pier

Das Town Pier gehört zu den meist fotografierten Tauchplätzen Bonaires, als auch der ganzen Welt und ist nur mit der Erlaubnis des Hafenmeisters und der Begleitung eines örtlichen Tauchguides zu betauchen. In einer Tiefe von 3 bis 10 Metern wimmelt es hier nur so von Fischarten, die ihr anderswo nur selten zu Gesicht bekommt. Schwämme sind hier in der größten Vielfalt und Formen vertreten. Town Pier ist der Traum eines jeden Unterwasserfotografen, mit seinen Hunderten von Möglichkeiten für Makrofotografie.

Calabas Reef

Das Riff könnt ihr vom Divi Dive Pier aus betreten oder die maßgefertigten Holzstufen hinuntersteigen, die direkt ins Wasser führen. Eine flache Sandbank führt euch 6 bis 9 Meter hinunter zum Calabas Reef. Hier finden sich inmitten der vielen Hart- und Weichkorallen eine große Fülle an Meeresbewohnern. Muränen, Barrakudas, eine Vielzahl von Papageienfischen und Pompanos durchkreuzen das Calabas Reef. Tagsüber könnt ihr hier auch Oktopusse oder Tarpune sichten. Nach 30 Metern fällt das Riff in die Tiefe ab und gibt euch einen Einblick in die Tiefen des Meeres der Karibik.

Eighteenth Palm

Dieser Tauchspot liegt direkt vor dem Haus des Gouverneurs von Bonaire, in dessen Vorgarten mindestens 18 Palmen wachsen und stehen. Eighteenth Palm ist ein großartiger Tauchspot für Anfänger. Hier könnt ihr Stachelrochen, Adlerrochen und tagsüber schlafende Tarpune sehen. Das Riff liegt in einer Tiefe von 6 bis 12 Metern und fällt leicht ab bis zu einer Tiefe von 30 Metern.

Windsock

Windsock ist ein sehr guter Angewöhnungs-Tauchgang für euren Urlaub auf der kleinsten der 3 ABC-Inseln. Der Riffabfall befindet sich in 8 m Tiefe, ca. 60 m vom Strand entfernt. Elch und Hirschhornkorallen findest du im flacheren Bereich, am Riffabhang triffst du häufig auf Barrakudas. Jacks und große Schnapper, viele farbige Schwämme und Gorgonien runden das Bild hier ab. Der Tauchplatz auf Bonaire eignet sich auch gut als Nachttauchgang. Der kleine, aber hübsch hergerichtete Strand bietet auch Schatten und einige Grillstellen, sodass ihr hier auch nach dem Tauchen noch verweilen könnt.

North Belnem

Der Riffabfall beginnt bereits in einer Tiefe von 8 m und geht auf ca. 30 m in eine Sandfläche über. Viele verschiedene Hart- und Weichkorallen sind hier anzutreffen. In ihnen tummeln sich allerlei Fischarten die hier auf Bonaire beheimatet sind.

Bachelor’s Beach

Im Gegensatz zu dem, was der Name vom Bachelors Beach andeutet, hat er keinen Strand. Nachdem ihr über ein sandiges Plateau in das Wasser der Karibik geht, erreicht ihr das Riff. Dort könnt ihr Korallen als auch Anemonen sehen. Dieser Tauchplatz bietet sich idealerweise für Unterwasserfotografen an, da einige der Korallen und Anemonen heller gefärbt sind. Natürlich sind auch hier reichlich viele Fischarten anzutreffen.

Chez Hines

Der sanfte Riffabfall endet in einer Tiefe von ca. 30 m, auf der du die Konturen des zweiten Riffs bereits erkennen kannst. Zwischen den beiden Riffen siehst du Sandaale, als auch gut getarnte Flundern. Das zweite Riff befindet sich auf einer Tiefe von ca. 33 m und sollte nur von erfahrenen Tauchern aufgesucht werden. Achtet auf euren Luftverbrauch! Allerdings ist auch das erste Riff wirklich ein Traum mit seiner Vielfältigkeit.

Lighthouse Point

Der Einstieg befindet sich beim kleinen Strand neben dem Lighthouse Beach Resort. Auf 10 m Tiefe beginnt das Riff langsam abzufallen. Hier verstecken sich Aale und Rochen unter dem Sand, während große Fischschwärme im offenen Wasser herumschwimmen. In dem spektakulären Riffgarten wachsen verschiedene Arten von Hartkorallen und Weichkorallen. Da sich der Tauchplatz an einer „Ecke“ der Küste von Bonaire befindet, ist hier öfters mit Strömung zu rechnen, die sich manchmal sogar während eines Tauchganges ändern kann.

Punt Vierkant

Ihr taucht zunächst über flache Hirschkorallenfelder, die mit Gorgonienfächer durchsetzt sind. Die untere Riffkante liegt auf 27 m, wo oft Stachelrochen und Röhrenaale zu beobachten sind. Auch hier ist das zweite Riff nicht weit entfernt. Richtung Süden führt das zweite Riff auf eine Tiefe von 18 Meter. Du triffst auf diesem Tauchgang fast alle tropischen Riffbewohner von Bonaire.

The Lake

Der Riffabfall liegt in einer Tiefe von 9 m, ca. 80 m von der Küste entfernt. Auf 20 m Tiefe stößt du auf den schmalen Sandkanal, der das zweite Riff vom Ersten trennt. Große, reichhaltig bewachsene Korallenblöcke bilden teilweise Brücken zum zweiten Riff. Der Riffabfall des zweiten Riffs führt auch in größere Tiefen. Dieser Platz ist auch für die Beginner unter den ABC-Insel-Reisenden unter euch sehr gut geeignet, natürlich fasziniert er auch die erfahrenen Taucher unter euch.

Hilma Hooker

Das ca. 70 m lange Stahlschiff wurde am 12. September 1984 vor der Küste von Bonaire versenkt, nachdem man dort Drogen gefunden hatte. Es liegt jetzt auf 30 m Tiefe zwischen den beiden Riffen. Drei Bojen sind am Wrack befestigt, damit es aus der Ferne erkennbar ist. Ihr könnt allerdings auch schon früher abtauchen, da ihr es bei der Größe eigentlich nicht verfehlen solltet. Es ist noch fast vollständig erhalten und bereits gut bewachsen. Die beiden großen Laderäume sind problemlos zu durchtauchen. Die hinteren Maschinen- und Mannschaftsräume sollten nur von erfahrenen Tauchern durchtaucht werden. Inzwischen befinden sich immer einige große Tarpune rund ums Wrack herum und auch große Schnapper und Jacks werden oft gesehen.

Alice In Wonderland

Während du vom Ufer aus Richtung Boje tauchst, sieht du große Gorgonienfelder und Korallenblöcke. Das erste Riff fällt auf ca. 18 m ab, nur wenige Meter beträgt der Abstand zum zweiten Riff, welches einen überdurchschnittlich hohen Korallenbewuchs aufweist. Es ist ein paradiesischer Tauchgang auf Bonaire für Unterwasserfotografen. Durch die optimale Tiefe kannst du hier auch länger verweilen. Der Tauchspot ist auch für Anfänger sehr gut geeignet.

Aquarius

Der Einstieg ist durch den Wellengang nicht immer einfach. Das zweite Riff ist nur für sehr erfahrene Taucher geeignet, die sich auch mit dem Kompass im Freiwasser orientieren können. Dieser Tauchspot auf Bonaire befindet sich in einer Tiefe von 36 m, was natürlich eure Tauchzeit massiv einschränkt. Achtet vor allem auch auf den Luftverbrauch, da ihr ja wieder zum Ausstieg zurück müsst. Das erste Riff ist auch für Anfänger geeignet.

Larry’s Lair

Bei diesem Tauchspot findet ihr eine dichte Vegetation und viel Meeresleben vor. Der Riffabhang geht in 30 Metern Tiefe in eine Sandfläche über. Hier könnt ihr über die Korallenfelder tauchen, während Herzogliche und spanische Feilenfische euch Gesellschaft leisten. Das zweite Riff sollte nur von ganz erfahrenen Tauchern betaucht werden. Die Sicht in Bonaires Küstennähe ist nicht immer klar, da durch die Wellen oft etwas Sand aufgewirbelt wird.

Jeannies Glorie

Das zweite Riff befindet sich 120 m vom Ersten entfernt und ist eigentlich die Mühe kaum wert. Es erhebt sich auf einer Tiefe von 39 m nur noch um 2 m. Das erste Riff allerdings lohnt sich auf jeden fall, da es viel Abwechslung bietet, durch Weich-, sowie Hartkorallen und Schwämme in denen sich oft Jungfische verstecken. Jeannies Glorie liegt ganz in der Nähe der Salzfelder im Norden von Bonaire. Hier könnt ihr auch größeren Flamingokolonien begegnen.

Salt Pier

(Bewilligung nötig) Bitte unbedingt 24 h vorher bei uns anfragen, sodass wir die Bewilligung beim Hafenmeister beantragen können. Die Navigation ist manchmal gar nicht so einfach, da du oft nicht von einem Pfeiler zum Nächsten siehst. Ganz besonders Nachts kann es ziemlich verwirrend sein, selbst wenn du den Kompass richtig eingestellt hast. Die Pfeiler sind wunderschön bewachsen, es lohnt sich für Makro- und Weitwinkelfotografie, die beste Zeit ist um ca. 14:00 Uhr. Leider liegt am Boden einiges an Abfall herum, entweder man liebt diesen Tauchplatz auf Bonaire oder nicht.

Salt City

Befindet sich gleich nach dem Salt Pier, die Boje befindet sich auf 9 m Tiefe und der Riffabfall beginnt nach ca. 95 m. Auf 20 m stößt man auf eine Sandfläche, die zum zweiten Riff führt. Zwischen den beiden Riffen ziehen ab und zu Adlerrochen entlang. Wenn du nach Norden tauchst, solltest du spätesten bei der dicken Kette stoppen, sie gehört zur Salt Pier Boje. Das Scheppern der Bojenkette ist oft schon viel früher im Meer der Karibik zu hören.

Invisibles

Dieser Platz repräsentiert das südliche Ende des Doppel-Riffsystems. Nach dem flachen Sandgrund, bei dem ihr bereits auf Sandaale trefft, stößt ihr in ca. 17 m Tiefe auf drei wunderschöne Koralleninseln, die ihr gemütlich umrunden könnt. Vergesst einfach die Zeit und den Luftverbrauch nicht. Mit etwas Glück könnt ihr  auf dem Rückweg auch noch ein Seepferdchen treffen. Der Tauchgang ist für alle Levels geeignet. Hier findest du alles, was es in Bonaire zu sehen gibt.

Tori’s Reef

In den Weichkorallen und Schwämmen kannst du hier nach Seepferdchen und Anglerfischen suchen, allerdings sind sie oft gut getarnt. Falls du sie wirklich finden möchtest, mach einen Tauchgang mit uns. Wir werden euch dabei helfen, die beiden Tiere aufzuspüren. Ein Tauchplatz auf Bonaire den es sich lohnt mehrmals zu betauchen.

Pink Beach

Der Riffabfall beginnt ca. 95 m vom Strand entfernt in 10 m Tiefe. Der Riffhang ist reichlich mit farbigen Schwämmen, Gorgonien und Schwarzen Korallen bewachsen. Er endet auf ca. 30 m Tiefe in einer Sandfläche, auf der neben einzelnen großen Schwämmen auch Röhrenaale zu bewundern sind. In einigem Abstand schließt sich ein zweiter Riffabfall an der in größere Tiefen führt. Nach dem Tauchgang kannst du in der karibischen Sonne liegen und faulenzen oder du genießt den wundervollen Sonnenuntergang in der Karibik.

White Slave

Der Einstieg hier ist durch die Wellen oft etwas mühsam und auch der Riffabfall ist um einiges von der Küste von Bonaire entfernt. Auf ca. 33 m triffst du hier auf einen alten wunderschön bewachsenen Anker. Der Platz wird eigentlich wenig betaucht, ist aber die extra Mühe sicher wert.

Margarete Bay

Der Tauchspot wurde nach einer Schule von Dicklippen Grunzfischen (Englisch: Black Margate) benannt. Der Riffabfall führt hier in eine Tiefe von 39 m. Schwämme und Weichkorallen sind besonders vielfältig. Die meisten Fische halten sich hier zwischen einer Tiefe von 8 und 20 Metern auf. Neben den Grunzfischen zählen Papageifische, Doktorfische, Seebarben, Adlerrochen, Schildkröten und viele andere bunte Fischarten zu den Bewohnern von Bonaires Unterwasserwelt.

Red Beryl

Das Riff hier fällt ziemlich steil ab bis zu einer Tiefe von 35 m, wo es in Sandboden übergeht. Ein zweiter Riffabfall beginnt in einer Tiefe von 48 m und liegt weit über dem Sporttauchlimit. In einer Tiefe von 3 Metern beginnt das erste Plateau und ist größtenteils mit Weichkorallen bedeckt. Diesem Teil folgt ein sandiger Bereich, welcher in Korallen übergeht. Bei 9 Metern fällt der Grund ab. Der schönste Bereich liegt zwischen 10 und 15 Metern. Dort findet ihr Lippfische, Kugelfische und sogar Schildkröten.

Atlantis

Der Riffabfall beginnt auf 11 m und führt in eine Tiefe von 42 m. Auch hier hat es sehr viel Weichkorallen die oft mit Blöcken von Hartkorallen durchsetzt sind. Atlantis ist der perfekte Tauchspot für diejenigen unter euch, die nach Schildkröten und größeren Fischen Ausschau halten. Ihr solltet hier jedoch die Augen nach Kitesurfern offen halten, bevor ihr euch noch verletzt.

Vista Blue

Hier triffst du auf die größten Weichkorallen und Schwammformationen im südlichen Teil von Bonaire. Beim Einstieg muss mit etwas Wellengang gerechnet werden, er sollte allerdings keine allzu großen Probleme darstellen. Unter anderem beherbergt dieser Tauchspot Garnelen, Schmetterlingsfische, Engelsfische, Zackenbarsche, Barrakudas und Schildkröten.

Sweet Dreams

Dieser Platz hat einen geschützten Strand, den ihr nicht direkt mit dem Auto erreichen könnt. Da Schildkröten an diesem Strand an Land kommen, um ihre Eier zu legen, kommt der etwas holprige Einstieg recht gelegen. Oft triffst du hier auch auf Stachelrochen im tieferen Wasser der Karibik, wie auch auf der Sandfläche. Der Riffabfall beginnt in 10 Metern Tiefe und führt bis in 38 Meter Tiefe.

Red Slave

Der Einstieg durch die Wellen ist oft nicht einfach, rechne auch mit wechselnden Strömungen. Der Riffaball beginnt ca. 90 m von der Küste von Bonarie entfernt in 10 m Tiefe. Mit etwas Glück kannst du noch die Überreste der 1829 gesunkenen “ HMS Barham“ sehen. Ein abenteuerliches Wrack für erfahrene Taucher. Der Boden ist mit Ankern, Ballaststeinen und anderen Resten der HMS Barham übersät, einem Schiff, das 1829 auf Grund lief. Das Riff ist an der Südseite reichlich mit Schwämmen und Gorgonien bewachsen. Man sieht viele große Rifffische, darunter Tigerbarsche und Gelbflossenbarsche. Die durchschnittliche Tiefe beträgt 20 Meter, die tiefste Stelle liegt bei 27 Metern. Auf der Sandfläche bis zum Riffabfall kannst du oft Stachelrochen beobachten. Es folgen tief eingeschnittene Sandtäler, die den Riffhang hinunterführen. In den Gorgonien und Schwämmen tummeln sich oft große Zackenbarsche und auch Schwarze Korallen sind hier zu sehen.

Willemstoren Lighthouse

Durch die raue See der Karibik, mit starker Strömung, ist der Tauchplatz nur für sehr erfahrene Taucher zu empfehlen. Der Riffabfall beginnt in etwa 100 m Entfernung von der Küste von Bonaire auf 12 m Tiefe. Bis dahin biegen sich viele Venusfächer in der Dünung. Besonders vielfältig ist der Korallenbewuchs zwischen 12 m und 20 m. Das Riff endet auf ca. 40 m wo sich auch große Trichterschwämme befinden. Oft triffst du hier auf Großfische, Adlerrochen und Ammenhaie. Vom Wrack der „Tilisa del Mar“ im flachen Wasser von der kleinsten der 3 ABC-Inseln ist durch die hohe Brandung praktisch nichts mehr zu sehen.

White Hole

Dieser Tauchgang ist nur an ganz ruhigen Tagen auf Bonaire durchführbar, daher solltest du mindestens vier Stunden dafür einplanen. Als Erstes läufst du mit der Ausrüstung durch die ganze Lagune, um danach einen Weg übers Riffdach zum Aussenriff zu finden. Mit etwas Glück stößt du dann auf dem Weg zum Riffabfall aufs Blue Hole „White Hole“, das sich auftut wie eine riesige Badewanne und ca. 18 m tief ist. Nach dem Tauchgang geht es dann in umgekehrter Reihenfolge wieder zurück.

Cai

Der Tauchgang beginnt am kleinen Steg an den Conch-Hügeln. Der Einstieg ist relativ einfach, allerdings hat es immer eine nach außen führende starke Rissströmung. Dieser Tauchspot auf der Insel Bonaire ist wirklich nur für sehr erfahrene Taucher unter euch, die mit Strömungen umgehen können. Denkt daran, ihr müsst gegen die Strömung zurückschwimmen. Die Sicht ist meist eher schlecht, allerdings wird man durch ein großes Tarpun Rudel dafür entschädigt, auch auf Adlerrochen und große grüne Muränen stößt man ab und zu.

Tauchplätze Klein-Bonaire

Die wunderschöne und unbewohnte Koralleninsel Klein Bonaire liegt ca. 850 Meter von der Westküste von Bonaire entfernt. Die Unterwasserwelt um Klein Bonaire herum wurde 1971 zum Bonaire Marine Park ernannt. Dies soll das Korallenriff mit seiner einzigartigen Flora und Fauna vor äußeren Schäden schützen. Grundsätzlich ist es seitdem jedem Schiff verboten dort vor Anker zu gehen, als auch in den Gewässern zu Angeln. Aufgrund dessen habt ihr bei euren Tauchgängen eine unglaubliche Sicht von 30 bis 40 Metern. Die Tauchplätze auf Klein Bonaire sind grundsätzlich nur per Bootstauchgang zugänglich. Auf Klein Bonaire erwartet euch eine unglaublich faszinierende Unterwasserwelt mit farbenprächtigen Korallen und tropischen Fischen. Außerdem ist Klein Bonaire bekannt dafür, dass es dort nur so von Schildkröten und Adlerrochen wimmelt. Nutzt diese Gelegenheit und verpasst bloß nicht dieses unvergessliche Erlebnis! Unsere Tauchpakete stellen wir gerne individuell nach euren Wünschen zusammen, um euch das Urlaubsvergnügen der Superlative zu bieten. (Natürlich auch mit Ausflügen zur wunderschönen, benachbarten Insel Klein Bonaire.)

No Name

Der No Name Beach ist der einzige Tauchplatz auf Klein Bonaire, der von Land aus betaucht werden kann. Dank der begrenzten Strömung und dem im seichten Wasser liegenden Sandplateau wird dieser Tauchplatz oft für Tauchkurse auf der kleinen Inseln genutzt. Hier seht ihr neben den viele Korallenarten auch noch königliche Kaiserfische und Papageienfische.

Ebo’s Reef

Das Riff sinkt steil bis zu einer Tiefe von 25 Metern ab. Auf eurem Weg zur unteren Seite des Riffs, seht ihr große Elefantenschwämme, Röhrenschwämme als auch verschiedene Arten von Korallen. Dieser Tauchspot auf Klein Bonaire bietet sich dank seiner ausgezeichneten Sicht und der überwältigenden Vegetation am Riff ideal an für Unterwasserfotografie. Viele kleine und bunte Rifffische umkreisen das Riff und suchen Nahrung, während ihr ganz entspannt neben ihnen vorbeitaucht.

Jerry’s Sponges

Dieser Tauchplatz auf Klein Bonaire ähnelt dem nahe gelegenen Platz Ebo’s Reef sehr. Große Elefanten- und Röhrenschwämme sind mit Weich- und Hartkorallenfeldern durchsetzt. Zu den häufigen Bewohnern von Jerry’s Sponges zählen Adlerrochen, Schildkröten und ab und zu mal ein Schwarzspitzen Riffhai. Der Name von Jerry’s Sponges kommt von dem gleichnamigen Unterwasserfotografen Jerry Schnabel. Genau wie bei Ebo’s Reef fällt das Riff steil ab. Allerdings bis zu einer Tiefe von 35 Metern.

Just A Nice Dive

Das Riff fällt bis zu einer Tiefe von 35 Metern steil ab und ist mit einer Vielzahl von Schwämmen und Korallen bedeckt. Vor allem der Reichtum an gelben Korallen ist bemerkenswert und fällt direkt auf. Während ihr durch das Gewässer taucht, bekommt ihr auch Schildkröten, Makrelen und Schnapper zu Gesicht. Schwimmt einfach ganz entspannt über das Riff und ihr werdet die enorme Artenvielfalt bei Klein Bonaire genießen.

Nearest Point

Am Nearest Point oder auch „Piedra Kolet“, findet ihr einen Tauchplatz mit begrenzter Strömung und einer Tiefe von 10 bis 40 Metern. Dank der begrenzten Strömung, bietet sich Nearest Point für Taucher aller Erfahrungsklassen an. Der Grund entlang der Küste besteht aus Sand, welcher in ein Riff mit Hart- und Weichkorallen übergeht. Noch tiefer könnt ihr schwarze Korallen als auch große orange und lila farbene Röhrenschwämme sehen. Des Weiteren leben hier Barrakudas, große Muränen und Drückerfische.

Keepsake

Bei diesem Tauchplatz auf Klein Bonarie stürzte im Januar 2017 ein großer Teil des Riffs ein. Daher rät die STINAPA Tauchern und Schnorchlern sich von dieser Gegend fernzuhalten, um Mensch zu schützen und einen weiteren Einsturz des Riffs zu verhindern.

Bonaventure

Hier findet ihr ein wunderschönes Riff auf Klein Bonaire vor, dass eine terrassenartige Struktur aufweist. Nachdem die Riffwand sehr steil abfällt, beginnt sich das Riff nach einer Weile in mehrere Terrassen mit jeweils unterschiedlicher Vegetation auf jedem Plateau zu verwandeln. Bei Bonaventure könnt ihr Delfine Muränen, Mantarochen und sogar Seepferdchen beobachten.

Monte’s Divi Tree

Das Riff fällt bis zu einer Tiefe von 30 Metern ab und ist mit verschiedenen Hart- und Weichkorallen sowie einer Vielzahl von Schwämmen bedeckt. In den Tiefen von Monte’s Divi Tree sind viele Hirschhornkorallen und Fingerschwämme zu finden. Der Dividivi-Baum wächst dank der Passatwinde normalerweise in eine Richtung, am besagten Tauchplatz auf Klein Bonaire befindet sich aber ein Dividivi-Baum, der hochgewachsen ist und Stolz in Aufrechter Position steht. Daher stammt der Name von Monte’s Divi Tree.

Rock Pile

Betretet vom Boot aus das Wasser, das direkt vor dem Steinhaufen anlegt, der diesem Tauchspot seinen Namen gegeben hat. Rock Pile hat ein wunderschönes flaches Plateau, welches sich ideal für flache Tauchgänge oder Schnorcheln bei eurem Karibik-Urlaub anbietet. In dem flachen Wasser des Plateaus sind Golfballkorallen, Schnapper und Papapageienfische zu sehen.

Joanne’s Sunchi

Nachdem ihr über ein flaches Sandplateau an der Küste von Klein Bonaire das Wasser betretet, findet sich bei 5 Metern Tiefe das Gefälle. Die Wand fällt danach steil ab. Die meisten Fische halten sich auf Höhe des Gefälles auf. Desto tiefer ihr gelangt, desto intensiver wird die Dichte der Korallen, mit großen Feldern von Plattenkorallen, Kopfsteinkorallen und Blattkorallen. Zu den häufigen Besucher des Riffs gehören Makrelen und Drückerfische.

Captain Don’s Reef

Dieses Riff strotzt nur so von faszinierender Unterwasserwelt. Die bunte Riffwand besteht aus einer Reihe abfallender Terrassen, die vollgepumpt sind mit verschiedenen Korallen und Schwämmen. Krabben, Muränen und Hummer verstecken sich in den Kanälen und Graten der Mauer, während sich zahlreiche, bunte, karibische Fische über dem Riff tummeln. Vor allem Nachts wimmelt es hier nur so von Meereslebewesen. Gern organisieren wir hier auf Klein Bonaire einen Nachttauchgang für euch.

South Bay

South Bay ist ein ausgezeichneter Nachttauchplatz. Die milde Strömung, die außergewöhnliche Sicht und die leichte Zugänglichkeit machen diesen Tauchspot auf Klein Bonaire sehr interessant. Hier findet ihr große Korallenformationen und viele bunte Fische. Solltet ihr euch hier für einen Nachttauchgang entscheiden, so werdet ihr überrascht sein, wie viele Fische eigentlich den ganzen Tag über schlafen.

Hand’s Off

Hand’s Off ist ein Riff mit einem sanften Abfall bis auf 37 Meter. Die faszinierende Unterwasserlandschaft auf Klein Bonaire bietet sich perfekt für Weitwinkelfotografie an. Neben zahlreichen Reinigungsstationen für Fische seht ihr hier viele verschiedene Korallenarten und bunte Fische. Jedoch solltet ihr hier aufpassen, die Strömung kann manchmal sehr stark sein.

Forest

Dieser Tauchplatz ist bekannt dafür, dass es dort die meisten schwarzen Korallen von ganz Bonaire gibt. Außerdem werdet ihr hier mit großer Wahrscheinlichkeit Schildkröten beobachten können. Nachdem das Riff von 9 auf 20 Metern abfällt, folgt ein Anstieg zu einer Sandbank. Auch dieser Tauchplatz ist nichts für unerfahrene Taucher. An sehr windigen Tagen als auch bei sehr hohem Wellengang sollte dieser Platz gemieden werden.

Southwest Corner

Das Flache Plateau von Southwest Corner  ist überwachsen und beherbergt viele Unterwasserlebewesen. Die Boje zur Kennzeichnung des Tauchspots liegt bei 7 Metern, der Abfall beginnt bei 10 Metern. Die größte Artenvielfalt an Korallen und Fischen findet ihr im Riff bei einer Tiefe zwischen 10 und 16 Metern. Die Strömung am Southwest Corner, bei Klein Bonaire, ist mäßig bis stark, daher solltet ihr erfahrene Taucher sein, um hier einen Tauchgang zu erleben. 

Munk’s Haven

Von einem sanft abfallenden, breiten und flachen Plateau gelangt ihr zur Mauer, die bei etwa 12 Metern beginnt. Das Riff fällt bis zu einer Tiefe von 38 Metern ab. Dieser großartigen Tauchspot ist ideal für Anfänger oder Schnorchler. Hier könnt ihr die Mauer entlang nach unten tauchen und die verschiedensten Korallenarten entdecken. Natürlich seht ihr hier auch eine große Vielfalt an bunten Fischen aus der Karibik.

Sharon’s Serenity

Das Riff ist mit verschiedenen Arten von Hart-, Weich-, und Fingerkorallen bewachsen und bietet sich perfekt als Tauch- und Schnorchelplatz an. Die häufigsten Bewohner des Riffes sind Zackenbarsche, Löwenfische und Seesterne. Ab und an mal kommt sogar die wunderschöne Karettschildkröte aus ihrem versteck zum Vorschein. 

Mi Dushi

Das Riff bei Mi Dushi besteht aus einer langen Mauer, welche bis zu 38 Meter tief ist. Taucht ihr über das flache Plateau bei der Insel Klein Bonaire, so könnt ihr neben den Hart- und Weichkorallen einige wunderschöne gelbe Pinselkorallen sehen. Viele kleine, bunte Fische tummeln sich hier herum. Sobald ihr etwas tiefer taucht, werdet ihr vermehrt auf schwarze Korallen treffen. Da die Strömung bei Mi Dushi nicht stark ist, eignet sich dieser Tauchplatz für Anfänger.

Carl’s Hill

Die Riffwand von Carl’s Hill fällt von 10 auf 40 Meter ab und ist mit Schwämmen und Weichkorallen bedeckt. Dieses prächtige und farbenfrohe Spektakel zieht Hunderte von Fischen an. Aufgrund der großen Artenvielfalt und der wunderschönen Riffwand hat sich dieser Tauchspot zum Traum eines jeden Unterwasserfotografen entwickelt. Passt jedoch auf, dass ihr nicht zu Nah an der Riffwand taucht, wenn die Strömung zu stark ist.

Ebo’s Special

Die Landschaft um Ebo’s Special macht diesen Platz wunderschön. Nicht weit vom Ufer der Insel Klein Bonaire entfernt findet ihr ein sehr schmales Sandplateau, welches ein kleines Schnorchelgebiet mit einigen Höhlen ist. Hier leben viele bunte Fische und auch Hummer. Die schöne Riffwand rundet das ganze Bild mit ihren farbenfrohen Korallen ab. Während ihr bei Ebo’s Special taucht, könnt ihr möglicherweise einige schlafende Ammenhaie beobachten oder in den kleinen Höhlen auf Zackebarsche treffen.

Leonora’s Reef

Leonora’s Reef ist der perfekte Ort für jeden von euch. Ganz egal, ob ihr Tauchanfänger oder fortgeschrittene Taucher seid, ob ihr Unterwasserfotografen oder einfach begeisterte Schnorchler seid. Die Riffwand erreicht ihr von der küstennahen Sandbank. Das Riff fällt nach dem flachen Boden am Einstiegspunkt, nahe Klein Bonaire, von 7 bis auf 40 Meter ab. Sowohl die Riffwand als auch die Sandbank sind komplett mit Korallen bewachsen und mit Fischen aller Art überfüllt. Hier trefft ihr auf Libellen, Papageienfische und Zackenbarsche.

Knife

Das Riff von Knive, an der Nordseite von Klein Bonaire, beherbergt eine extrem hohe Korallendichte, sowie eine enorm große Vielzahl an Fischen. Dank dem breiten und flachen Plateau bietet sich dieser Tauchplatz ebenso für die unerfahrenen Taucher unter euch an. Das Riff beginnt bei 10 Metern bis auf 40 Meter abzusinken. Zu den häufigen Bewohner des Riffs zählen Bannerfische, Kuhfische, Einsiedlerkrebse und Muränen.

Sampler

Steigt ihr bei Sampler vom Boot ins Wasser, so gelangt ihr zuerst auf einem schmalen und flachen Sandboden, der auf bis zu 12 Meter Tiefe abfällt. Neben vielen verschiedenen Korallenarten findet ihr hier auch recht zahme Kaiserfische. Die Kaiserfische sind es gewohnt gefüttert zu werden und schwimmen mit Begeisterung und Neugier auf euch zu. Sampler ist der nördlichste Tauchspot auf Klein Bonaire und auch einer der beliebtesten der kleinen Karibikinsel.