Sehenswürdigkeiten von Bonaire

Bonaire beherbergt eine Menge Sehenswürdigkeiten. Fahrt beispielsweise auf einer „Sunset Cruise“ mit, besucht den Washington Slagbaai National Park oder macht eine Südtour. Besucht das Museum Magazin di Rei, Barbara di Karte oder das Tierschutzheim für Esel. Die schönsten Stellen der Insel könnt ihr mit dem eigenen Auto, einem Taxi, mit dem Bus oder selbst mit dem Fahrrad erkunden. Einheimische Führer zeigen euch mit vollstem Vergnügen die Dinge, die ihr vielleicht allein nicht gesehen hättet. Außerdem erfahrt ihr viel über die Geschichte, Kultur, Flora und Fauna der Insel. Die Kulisse ist eine Inspirationsquelle für Fotografen, Amateure wie Profis und auch für Künstler. Einige Beispiele der vielen Sehenswürdigkeiten auf Bonaire:

Bara di Karta

Bara di Karta ist ein Wasserbrunnen, von dem aus ein Wanderweg in westlicher Richtung beginnt. Die ersten 150 Meter bestehen aus einem relativ leicht geneigten Boden. Bereits nach den ersten 150 Metern beginnt der Aufstieg nach oben. Der Gipfel ist von dort aus ca. 10 Minuten entfernt. Von der Gipfelspitze aus ist ein großer Teil der Insel sichtbar. Im Westen befinden sich Kralendijk und Klein Bonaire, auf der Ostseite kann man den Flughafen, die Salzpfannen, Lac Mangroven, die raue Ostküste und in der Ferne die Leuchtturmhöhle sehen. Außerdem ist die traditionelle Kunuku-Landschaft mit kleinen Farmen, den Kunuku-Straßen, dem Deich und den Windmühlen zu sehen. Bara di Karta besteht aus einer Rad-, Wander-, und Fahrstrecke.

Gotomeer

Das Gotomeer ist eine Salzwasserlagune in der <nähe des nördlichen Endes von Bonaire und ein Flamingo-Treffpunkt. Die Insel ist einer der wenigen orte auf dieser Welt, an denen rosa Flamingos nisten. Die schüchternen, spindelförmigen Kreaturen, liebevoll „rosa Wolken“ genannt, sind großartige Vögel. Die beste Zeit um sie zu beobachten ist Januar bis Juni, wenn sie sich um ihre grau gefiederten Jungen kümmern. Für die beste Aussicht nehmt ihr die asphaltierte Zufahrtsstraße entlang der Lagune durch den Dschungel der Kakteen zum Park- und Beobachtungsbereich.

Lac

Lac ist mit 700 Hektar die größte Lagune der ABC-Inseln. Das Ökosystem von Lac ist sehr zerbrechlichen um dieses aufrecht zu erhalten, wurde es in Zonen eingeteilt. Bei Lac leben 3 weltweit gefährdete Arten: die grüne Schildkröte, die große Fechterschnecke und die Mangrovenbäume.Von Süd bis Nord ist Lac 3.9 km lang und von Ost bis nach West 3km breit. Die Lagune wird von einem Barriereriff über den größten Teil seines Eingangs zum offenen Meer und den üppigen Mangroven fast überall sonst begrenzt. In der Lagune gibt es 2 Halbinseln, Cai und Sorobon. 

Die Mangroven

Seit Generationen ist das Mangrovengebiet auf Bonaire der Inselkubator für die verschiedenen Fischarten, die in Bonaires Gewässern gedeihen. Die Fischer erkannten die Bedeutung von Mangroven für das Ökosystem. Sie fuhren mit den Booten auf den überdachten Wasserstraßen, fischten und ernteten Mangrovenzweige. Die Fischer verwendeten die langen, biegsamen Stöcke, um Matten, Fensterabdeckungen und andere nützliche Gegenstände herzustellen. Heutzutage sind die Mangroven Naturschutzgebiet und werden als Erholungsgebiet genutzt. 

Sklavenhütten und Obelisken

Die Sklavenhütten wurden 1850 während der Sklavereizeit erbaut und dienten als Campingplätze für die Sklaven, die in den Salzteichen arbeiteten, um das Salz, eines der wichtigsten Exportprodukte von Bonaire, zu sammeln und zu versenden. Diese Hütten wurden als Schlafplätze und Platz genutzt, um persönliche Gegenstände des Arbeitsteams aufzubewahren. Jeden Freitagnachmittag gingen die Sklaven sieben Stunden nach Rincon, um mit ihren Familien ein Wochenende zu verbringen und kehrten jeden Sonntag zurück. Die 4 Obelisken auf Bonaire wurden als Navigationsmarkierungen an Land verwendet, um die zum Laden kommenden Schiffe zu führen. Die Obelisken waren rot, weiß, blau und orange.

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